Hallo an alle Neckarangler.
Ich habe in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass es bei mir ab Anfang/Mitte Dezember ziemlich schwierig wird, zuverlässig Barsch und Zander mit der Spinnrute zu fangen. Der Oktober und November sind meistens nochmal richtig gut, wenn man es auf die Stachelritter abgesehen hat.
Bei meinen letzten Angeltagen (bzw. eher Angelabenden, da ich es kaum tagsüber ans Wasser schaffe und es aktuell ja schon sehr früh dunkel wird) blieb ich (bis auf einen kleinen, schönen Barsch, der sich wohl verirrt hat) leider erfolglos.
Fische aktuell hauptsächlich am Abschnitt 1.
Ich werde nun versuchen, gezielt tiefere Stellen mit Dropshot/Kickback-Rig zu beangeln und hoffe, dass ich dort an meinen Fisch komme.
Wie sehen eure Strategien für die kalten Monate aus?
Macht ihr auch im Winter viel Strecke oder beschränkt ihr euch auf die Wehrbereiche?
Würde mich über eure Erfahrungen, Vermutungen und Tipps sehr freuen.
Grüße,
Nick
Strategie / Vogehen in der kalten Jahreszeit
Moderator: Moderatoren
Re: Strategie / Vogehen in der kalten Jahreszeit
Hallo Nick,
Ich versuche es diesen Winter immer mal wieder am 10er Abschnitt, leider bisher ohne Erfolg.
Habe es dabei immer an wenigen Stellen (wo das Wasser langsam und tief ist) versucht und dabei nicht so viele Meter gemacht. Man fischt ja deutlich langsamer.
Von den Methoden her war auch schon alles dabei: dropshot, Carolina-rig, Ned-rig oder langsames jiggen.
Werde es aber noch weiter versuchen und hoffe, dass es irgendwann mal noch mit einem Fisch klappt.
Vielleicht hat ja jemand aus dem forum noch ein paar gute Tipps für die kalte Jahreszeit am Neckar.
Grüße
Mick
Ich versuche es diesen Winter immer mal wieder am 10er Abschnitt, leider bisher ohne Erfolg.
Habe es dabei immer an wenigen Stellen (wo das Wasser langsam und tief ist) versucht und dabei nicht so viele Meter gemacht. Man fischt ja deutlich langsamer.
Von den Methoden her war auch schon alles dabei: dropshot, Carolina-rig, Ned-rig oder langsames jiggen.
Werde es aber noch weiter versuchen und hoffe, dass es irgendwann mal noch mit einem Fisch klappt.
Vielleicht hat ja jemand aus dem forum noch ein paar gute Tipps für die kalte Jahreszeit am Neckar.
Grüße
Mick
Neckarabschnitt 10
- FischerFelix
- Beiträge: 4
- Registriert: 18.12.2025, 21:13
Re: Strategie / Vogehen in der kalten Jahreszeit
Hi Nick,
Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht. Im Winter blieb der Erfolg aus bisher. Ich angle am Abschnitt 3.
Ähnlich wie die vorherigen Antworten habe ich bereits gezielt tiefere, strömungsberuhigte Stellen langsam mit verschiedensten Finess-Methoden ab-geangelt.
Eventuell würde ich es nochmal mit Köderfisch auf Grund in diesen Stellen probieren. Das habe ich bis jetzt noch nicht probiert.
Ich denke man muss einfach dran bleiben und zur richtigen Zeit am Platz sein. Die Beissfenster im Winter sind bekanntlich ja doch ziemlich kurz.
Grüße,
Felix
Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht. Im Winter blieb der Erfolg aus bisher. Ich angle am Abschnitt 3.
Ähnlich wie die vorherigen Antworten habe ich bereits gezielt tiefere, strömungsberuhigte Stellen langsam mit verschiedensten Finess-Methoden ab-geangelt.
Eventuell würde ich es nochmal mit Köderfisch auf Grund in diesen Stellen probieren. Das habe ich bis jetzt noch nicht probiert.
Ich denke man muss einfach dran bleiben und zur richtigen Zeit am Platz sein. Die Beissfenster im Winter sind bekanntlich ja doch ziemlich kurz.
Grüße,
Felix
Re: Strategie / Vogehen in der kalten Jahreszeit
Zur Aktuellen Lage kannnich nicjt vieö sagen nach meiner Fangorgie im November war ich jetzt im dez nicht wirklich am Wasser.
Aber das wichtigste ist im Winter wenn das Wasser dauerhaft kalt ist. Dez-Feb die Fische zu finden. Wenn man ein Platz gefunden hat sind auch immer wieder mehrfachfänge möglich. Aber bis man weis wo kann es selbst mit erfahrung dauern.
Bäche oder Einläufe die vill ein paar C wärmer sind sind auch immer gut. Und ob mann es glauben will oder nicht so ein leichtes Hochwasser kann auch wunder bewirken da die sonst eher passiven Fische ihren Stoffwechsel hochfahren müssen und eben auch wieder mehr fressen
Aber das wichtigste ist im Winter wenn das Wasser dauerhaft kalt ist. Dez-Feb die Fische zu finden. Wenn man ein Platz gefunden hat sind auch immer wieder mehrfachfänge möglich. Aber bis man weis wo kann es selbst mit erfahrung dauern.
Bäche oder Einläufe die vill ein paar C wärmer sind sind auch immer gut. Und ob mann es glauben will oder nicht so ein leichtes Hochwasser kann auch wunder bewirken da die sonst eher passiven Fische ihren Stoffwechsel hochfahren müssen und eben auch wieder mehr fressen
Abschnitt 5/6
Limit your catch, don’t catch your limit
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Re: Strategie / Vogehen in der kalten Jahreszeit
Ersteinmal vielen Dank, dass ihr eure Erfahrungen und Tipps geteilt habt
Ich war heute ausnahmsweise mal vormittags ein paar Stunden mit dem Junior am Wasser. Leider hatten wir keinen Kontakt - an verschiedenen Spots. Er hat mit Tauwurm am Dropshot geangelt und ich habe es mit Gummifischen und Craws (Ned-Rig / Kickback-Rig / Jig) probiert.
Jetzt heißt es „dranbleiben“ und die Fische finden.
Ich denke, das nächste Hochwasser sollte tatsächlich interessant werden.
Viele Grüße.
Ich war heute ausnahmsweise mal vormittags ein paar Stunden mit dem Junior am Wasser. Leider hatten wir keinen Kontakt - an verschiedenen Spots. Er hat mit Tauwurm am Dropshot geangelt und ich habe es mit Gummifischen und Craws (Ned-Rig / Kickback-Rig / Jig) probiert.
Jetzt heißt es „dranbleiben“ und die Fische finden.
Ich denke, das nächste Hochwasser sollte tatsächlich interessant werden.
Viele Grüße.
Re: Strategie / Vogehen in der kalten Jahreszeit
Ich war jetzt heute bei dem schönen Wetter doch mal spontan am Neckar. Winterdöbel und Barsche standen auf dem Plan.
Erstmal das Auto frei gekratzt da selbst Mittags noch alles gefrohren war. Am ersten Spot wo normal gut war ging null. Der Neckar ist so klar wie selten. Der wenige Niederschlag und ich denke Feiertagsbedingt nahezu keine Schifffahrt sorgen hierfür. Machte es nicht einfacher. Sichtweite an die 2m und keine Grundeln nix groß zu sehen. Durch das randeis welches es teilweise gab lassen sich etwas wärmere spots doch boch besser finden. Das ist der vorteil vom kalten. Und gefrohrener boden macht kein Dreck im Auto.
Irgendwann hatte ich gedacht ich hätte ein Blatt, ast oder so. Gekurbelt und dann mhm. Doch komisch, angeschlagen und dann wurde mein gegenüber wach und ich nerkte oh doch Fisch. Der erste Döbel kam zum vorschein. Das wars dann aber auch. Innerhin in der Sonne wars angenehmer.
Später an nem anderen schattigeren Platz dann ein fanz andere Biss schon fast reingehämmert. Und wieder kam ein Dickkopf zum vorschein.
Die Barsche konnte ich leider nicht finden aber mit den Winter Döbeln bin ich auch zufrieden
Erstmal das Auto frei gekratzt da selbst Mittags noch alles gefrohren war. Am ersten Spot wo normal gut war ging null. Der Neckar ist so klar wie selten. Der wenige Niederschlag und ich denke Feiertagsbedingt nahezu keine Schifffahrt sorgen hierfür. Machte es nicht einfacher. Sichtweite an die 2m und keine Grundeln nix groß zu sehen. Durch das randeis welches es teilweise gab lassen sich etwas wärmere spots doch boch besser finden. Das ist der vorteil vom kalten. Und gefrohrener boden macht kein Dreck im Auto.
Irgendwann hatte ich gedacht ich hätte ein Blatt, ast oder so. Gekurbelt und dann mhm. Doch komisch, angeschlagen und dann wurde mein gegenüber wach und ich nerkte oh doch Fisch. Der erste Döbel kam zum vorschein. Das wars dann aber auch. Innerhin in der Sonne wars angenehmer.
Später an nem anderen schattigeren Platz dann ein fanz andere Biss schon fast reingehämmert. Und wieder kam ein Dickkopf zum vorschein.
Die Barsche konnte ich leider nicht finden aber mit den Winter Döbeln bin ich auch zufrieden
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Abschnitt 5/6
Limit your catch, don’t catch your limit
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Re: Strategie / Vogehen in der kalten Jahreszeit
Petri zu deinen Winterdickköpfen!
Ich werde es am Freitag mal probieren und dann berichten wie es lief.
Ich werde es am Freitag mal probieren und dann berichten wie es lief.
Re: Strategie / Vogehen in der kalten Jahreszeit
Also meine beiden Ausflüge (Einmal tagsüber, einmal abends) blieben erfolglos.
Ich habe es mit langsamen Präsentationen (Dropshot, Kickback-Rig geschliffen, Gummifisch am leichten Jigkopf), kleinen und großen Ködern probiert. Abends auch mal mit dem Wobbler, aber leider hat es nicht geklappt, einen Barsch / Zander / Döbel zu fangen
Wie läuft es bei euch aktuell?
Geht bei diesen Wassertemperaturen noch jemand mit der Spinnrute los?
Ich habe es mit langsamen Präsentationen (Dropshot, Kickback-Rig geschliffen, Gummifisch am leichten Jigkopf), kleinen und großen Ködern probiert. Abends auch mal mit dem Wobbler, aber leider hat es nicht geklappt, einen Barsch / Zander / Döbel zu fangen
Wie läuft es bei euch aktuell?
Geht bei diesen Wassertemperaturen noch jemand mit der Spinnrute los?
Re: Strategie / Vogehen in der kalten Jahreszeit
Hallo zusammen,
die Spinrute ist ja nicht so das Werkzeug meiner Wahl, wenn es zum Angeln geht, aber als Karpfenangler möchte ich Euch auch meine Gedanken zum Angeln in der kalten Jahreszeit mitteilen:
Am vergangenen Samstag (17.01.) war es ein ganz klein wenig wärmer ca. 4-5 Grad als die Tage davor und danach.
Die Fische wollen Energie sparen und fressen nur in kurzen Phasen und dann auch sehr wenig.
Meine Wahl für den Angelplatz viel auf eine strukturreiche Stelle am Neckar. Eine Art Aussichtspodest ragt in den Neckar rein und unter Wasser bildet das steinige Fundament auch Stufen, bis es den Flussgrund erreicht. Durch diese Struktur gibt es im Wasser Wirbel und strömungsarme Bereiche. Die Fische finden also dort Stellen, an denen sie verweilen können, ohne Energie zu verbrauchen.
Gleichzeitig scheint die Sonne auf die Steine und evtl. wird in den strömungsärmeren Bereichen dadurch auch zehntel Grade das Wasser etwas wärmer. Zwischen den Steinen wird auch genügend Futter angespült oder es siedeln sich genügend fressbare Lebewesen dort an, so dass vermutlich auch genügend Futter in der Nähe zu finden ist. Ganz zu Schweigen davon, dass Fußgänger dort auch sicher ab und an die Enten füttern und so auch weiteres Futter ins Wasser kommt.
Gerade durch die viele Struktur ist die Stelle natürlich auch „hängerträchtig“ aber „no risk – no fun“.
Ich bin ein großer Fan von Method Feeder und auch zur kalten Jahreszeit ist diese Montage mein klarer Favorit. Im Fluss ist das Futter etwas „teigiger“ als im See, damit es nicht zu schnell fort spült und als Hakenköder (8er Haken – sehr, sehr scharf) am Haar wählte ich einen kleinen PopUp (8mm in Pink oder in Gelb) dazu noch ein künstliches Maiskorn.
Wir waren zu dritt und hatten gegen 14 Uhr unsere Ruten im Wasser.
Am frühen Nachmittag hatte die noch sehr schwache Sonne genügend Zeit gehabt an den Steinen das Wasser evtl. ein kleines wenig wärmer werden zu lassen.
Wir legten unsere Montagen entweder am Fuße der Struktur oder auf den Steinigen Plateaus ab. Wir versuchten es zu mindestens und hofften, ohne all zu viel Materialverlust zu bleiben.
Der Wind war an einer solch exponierten Stelle natürlich eisig und bei dem kalten Wasser zupften noch nicht einmal die Grundeln am Futter.
Heißer Tee und die Freude über den ersten Angeltag des Jahres ließ und den Mittag aber sehr genießen.
Der Höhepunkt war dann natürlich, als der Plan aufging und meine Rute unter wildem piepsen des Bissanzeigers ablief.
Für das doch sehr kalte Wasser machte der 65cm Schuppi mit seinen 5kg aber doch richtig Krawall. Die Freude war auf jeden Fall groß, endlich den ersten Fisch des Jahres in den Händen zu halten.
Es war dann aber auch der einzige gefangene Fisch und als es dunkel wurde, haben wir dann zusammen gepackt um wieder nach Hause ins Warme zu kommen.
Schön war es

die Spinrute ist ja nicht so das Werkzeug meiner Wahl, wenn es zum Angeln geht, aber als Karpfenangler möchte ich Euch auch meine Gedanken zum Angeln in der kalten Jahreszeit mitteilen:
Am vergangenen Samstag (17.01.) war es ein ganz klein wenig wärmer ca. 4-5 Grad als die Tage davor und danach.
Die Fische wollen Energie sparen und fressen nur in kurzen Phasen und dann auch sehr wenig.
Meine Wahl für den Angelplatz viel auf eine strukturreiche Stelle am Neckar. Eine Art Aussichtspodest ragt in den Neckar rein und unter Wasser bildet das steinige Fundament auch Stufen, bis es den Flussgrund erreicht. Durch diese Struktur gibt es im Wasser Wirbel und strömungsarme Bereiche. Die Fische finden also dort Stellen, an denen sie verweilen können, ohne Energie zu verbrauchen.
Gleichzeitig scheint die Sonne auf die Steine und evtl. wird in den strömungsärmeren Bereichen dadurch auch zehntel Grade das Wasser etwas wärmer. Zwischen den Steinen wird auch genügend Futter angespült oder es siedeln sich genügend fressbare Lebewesen dort an, so dass vermutlich auch genügend Futter in der Nähe zu finden ist. Ganz zu Schweigen davon, dass Fußgänger dort auch sicher ab und an die Enten füttern und so auch weiteres Futter ins Wasser kommt.
Gerade durch die viele Struktur ist die Stelle natürlich auch „hängerträchtig“ aber „no risk – no fun“.
Ich bin ein großer Fan von Method Feeder und auch zur kalten Jahreszeit ist diese Montage mein klarer Favorit. Im Fluss ist das Futter etwas „teigiger“ als im See, damit es nicht zu schnell fort spült und als Hakenköder (8er Haken – sehr, sehr scharf) am Haar wählte ich einen kleinen PopUp (8mm in Pink oder in Gelb) dazu noch ein künstliches Maiskorn.
Wir waren zu dritt und hatten gegen 14 Uhr unsere Ruten im Wasser.
Am frühen Nachmittag hatte die noch sehr schwache Sonne genügend Zeit gehabt an den Steinen das Wasser evtl. ein kleines wenig wärmer werden zu lassen.
Wir legten unsere Montagen entweder am Fuße der Struktur oder auf den Steinigen Plateaus ab. Wir versuchten es zu mindestens und hofften, ohne all zu viel Materialverlust zu bleiben.
Der Wind war an einer solch exponierten Stelle natürlich eisig und bei dem kalten Wasser zupften noch nicht einmal die Grundeln am Futter.
Heißer Tee und die Freude über den ersten Angeltag des Jahres ließ und den Mittag aber sehr genießen.
Der Höhepunkt war dann natürlich, als der Plan aufging und meine Rute unter wildem piepsen des Bissanzeigers ablief.
Für das doch sehr kalte Wasser machte der 65cm Schuppi mit seinen 5kg aber doch richtig Krawall. Die Freude war auf jeden Fall groß, endlich den ersten Fisch des Jahres in den Händen zu halten.
Es war dann aber auch der einzige gefangene Fisch und als es dunkel wurde, haben wir dann zusammen gepackt um wieder nach Hause ins Warme zu kommen.
Schön war es

Grüße Joachim
Ich angle am 10er
Instagram: joachim.gs
Alle Angeln: joachim.gs
Ich angle am 10er
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Re: Strategie / Vogehen in der kalten Jahreszeit
Glückwunsch Joachim
Es ist schon sehr schattig drausen und dann so ein Fang macht dann doch alles wett.
Es ist schon sehr schattig drausen und dann so ein Fang macht dann doch alles wett.
Gruß Hans
Neckar Abschnitt 9
Neckar Abschnitt 9
Re: Strategie / Vogehen in der kalten Jahreszeit
Petri,
Jannuar Schuppi hat doch was.
Ich werde mir die Tage mal meine neue Karte holen dann sxhau ich auch mal was die Flossenträger so machen.
Jannuar Schuppi hat doch was.
Ich werde mir die Tage mal meine neue Karte holen dann sxhau ich auch mal was die Flossenträger so machen.
Abschnitt 5/6
Limit your catch, don’t catch your limit
Limit your catch, don’t catch your limit