Wer schonmal an einem Fluss geangelt und einen Hänger bekommen hat - unwahrscheinlich, ich weiß - für den könnte diese Methode interessant sein. Hab's noch nicht ausprobiert, aber gerade im Web gesehen bei Captain Quinn:
Plastikflasche halb mit Wasser gefüllt an der Schnur entlang gleiten und die Strömung arbeiten lassen, um den Köder aus einem anderen Winkel befreien zu können.
Jetzt bräucht ich noch was gegen Hänger in Bäumen.
Ab, jetzt werd' ich nur noch die Hälfte der Hänger verlieren.. Guter Tip.
Wen ich nen' Hänger hab' zieh und ruck ich gar nicht mit der Rute. Ich nehme einfach die Schnur in beide Hände, die Rute steckt im Stiefel und spanne die Sehne mit der Hand, die 'näher' am Köder ist. Jetzt lasse ich die Schnur blitzartig los. (Die linke Hand bleibt an der Schnur). Durch den starken direkten Druck beim spannen und den kräftigen Rückschlag beim loslassen, löse ich vier von fünf Hängern. Einfach ausprobieren, wirkt Wunder. Manchmal auch erst nach zwanzig mal schnipsen lassen...
Abschnitt-0 und Rhein / HD-MA
Neckarpate Abschnitt-0
Ich kannte den Tip mit der Flasche bereits in abgeänderter Form mit einem Weidenkranz oder einem angebundenen Ast. Habe leider dabei bisher wenig Erfolg gehabt und teilweise Montage inkl. Hängerlöser verloren. Wenn die PET-Flasche im Wasser bleibt ist es halt leider blöd gelaufen.
Das Schnippen klappt allerdings wirklich häufig. Was auch hilft, ist etwas schwerer zu fischen um den Grundkontakt beim Spinnen besser zu erkennen. Die fiesesten Hänger bekommt man, wenn die Köder von der Strömung abgetrieben werden und zwischen Steinen landen.
Angelt am 3er, Neckarpate in Zusammenarbeit mit Topspin am Abschnitt III