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Verfasst: 13.01.2009, 22:54
von Neckarschreck
Abend Alfred
das mit dem normalen Wels angeln mein ich nicht,denn die gefangenen
Riesen kommen meist wieder nach dem messen und fotografieren wieder ins Wasser,was eigentlich auch schmerzhaft für Die Tiere.ist
Ich hab schon mal die Bilder im Forum gehabt hab ich eben erfahren.
Hat damals rege Schimpfworte gegeben daß diese Hans herrausnehmen mußte.
Gehe jetzt zu Bette den morgen Früh bekomm ich Heizöl.
Werde nach der Rechnung sowiso kein Geld mehr haben um neue Angelgeräte zu kaufen.HA HA HA
Wünsche allen die noch lesen Gute Zeit und gute Nacht
Verfasst: 13.01.2009, 22:56
von Baitrunner
Ebenfalls....

Verfasst: 14.01.2009, 12:38
von Torschdn
Da sind war ja schon wieder beim Thema Catch&Release, oder?
Keine Angst, ich fang damit nicht wieder an! Aber noch was zum Thema ausloten:
Statt mit dem Stabblei, was Zeit kostet und mit Sicherheit keinen Anbiss bringt, mach ich das mit Gufi!
Und zwar hat ja jeder so seinen Lieblingsköder, bei dem er glaubt, dass da immer was geht und den man deshalb öfter benutzt als andere. Bei diesem Lieblingsköder lohnt es sich, mal in flachem klaren Wasser auszuprobieren, wie lange der genau bei ca. 1m Tiefe bis zum Grund braucht - kommt natürlich auf den Bleikopf an und darauf, ob die Schnur gespannt ist oder nicht, klar.
Mit diesem Wissen im Hinterkopf kann ich genau wie mit Max' Methode die Tiefe einigermaßen ausloten, zumindest an Stellen ohne starke Strömung. Und eventuell beißt sogar noch was dabei!
Verfasst: 14.01.2009, 17:01
von masterofdisastr
So melde mich auch zu wort...
Ich angeln nun seit einigen Jahren gezielt auf wels... (Nicht gezielt Großwels) Doch auch ich nutze ein Echolot um stellen zu finden die für Andere Angler die vieleicht zufuss und der Spinnrute unterwegs sind nicht finden.
Klar solange ich ein Boot habe bin ich was das angeln angeht flexibler...
Doch mal ganz ernsthaft:
Was bringt mir die beste Ausrüstung wenn ich zu dumm bin zu angeln?
Was bringt mir die beste Stelle wenn ich nicht weiß wie damit umzugehen?
Was bringt mir die beste Stelle wenn ich nicht weiß das es ne gute stelle ist?
Ich denke Echolot macht nur dann sinn wenn man Ahnung von der materie hat. Ich kenne z.b. den Xer Abschnitt mit all seinen löchern und kannten und gefangen hab ich trotzdem nicht viel... Wenn ich andere Uferangler anschau die fangen?
Warum die und ich nicht? Ist doch mir ehrlich gesagt egal... Ich geh ANGELN UND NICHT FISCHEN
Ob ich jetzt nen wels mit 80cm fange oder einen mit 2m freuen tu ich mich über beide riesig....
Ich sage immer wer am wasser ist fängt fische... wer nur meckert oder klugscheißt fängt nix...(auch wenn er die beste technik hat)
Ausserdem entschuldigt JEDER gefangene Fisch, die vielen stunden die wir ohne biss ohne kontakt zum fisch am wasser gesessen sind...
wenn ich hier so zwischen den zeilen lese hab ich das gefühl das manche angst haben das jemand mit Echolot besser fangen könnte?
Verfasst: 14.01.2009, 18:07
von Rastapopol
masterofdisastr hat geschrieben:
Doch mal ganz ernsthaft:
Was bringt mir die beste Ausrüstung wenn ich zu dumm bin zu angeln?
Was bringt mir die beste Stelle wenn ich nicht weiß wie damit umzugehen?
Was bringt mir die beste Stelle wenn ich nicht weiß das es ne gute stelle ist?
Wahre Worte, hart aber leider den Tatsachen entsprechend. Da gibts genug Beispiele. Kenn auch nen Kollegen der sich für mehrere Tausend Eus mit "High-End" Zeugs eingedeckt hat, aber man kann an einer Hand abzählen wie oft er am Wasser war. Schönwetterangler? Das schlimme ist, er hat an den Tagen sogar besser gefangen als ich. Aber das ist das klassische Anfängerglück, daran kann ich mich trösten.

Petrus, wo bist du?
Ausserdem entschuldigt JEDER gefangene Fisch, die vielen stunden die wir ohne biss ohne kontakt zum fisch am wasser gesessen sind...

Verfasst: 14.01.2009, 20:31
von Baitrunner
masterofdisastr hat geschrieben:Doch auch ich nutze ein Echolot um stellen zu finden die für Andere Angler die vielleicht zufuss und der Spinnrute unterwegs sind nicht finden.
Für mich ist es interessanter, diese
Stellen "händisch" zu erkunden, auch ist der Einsatz eines Echolotes an meinem Angelabschnitt wahrscheinlich überflüssig.
Der Neckar ist überschaubar schmal, umgestürzte Bäume finde ich so,

und die "handvoll" tiefe Stellen sind (mit etwas Kenntnis) leicht zu finden...
Rastapopol hat geschrieben:Kenn auch nen Kollegen der sich für mehrere Tausend Eus mit "High-End" Zeugs eingedeckt hat,
aber man kann an einer Hand abzählen wie oft er am Wasser war. Schönwetterangler?
Ich geh auch nur bei schönem Wetter zu Angeln

Bei schlechtem Wetter geh ich neue Stellen suchen, oder bastle an einer Rute

Und ausserdem: Wer geht mit "so altem Zeugs" zum Fischen?
Beispiele: Die Rute ist mindestens 30 Jahre alt, die Rolle schon 25

Verfasst: 23.01.2009, 11:17
von Baitrunner
Ich habe mir die letzten Tage mal einige Videos über's Wallerfangen bei Tube angeschaut...Wirklich voll krass...
Da wird mit Boot und Echolot auf dem See / Fluss 'rumgefahren...bis im Echolot eine / mehrere schöne große Sichel zu sehen ist....
dann wird kurz mit dem Wallerholz geklopft und anschliessend die Angeln eingeworfen...
nach der Drillzeit wird dann der 1,50 oder grössere Waller gelandet. Super Angeln
Da kann ich auch in den FoPu gehen.....
Geführte Angeltouren mit Fanggarantie
Wochenlanges anfüttern mit Boilies....1 Std Drill.....Nee Danke....
sowas ist für mich kein Angeln 
Aber sich aktiv mit dem Gewässer oder / und dem Fisch auseinandersetzen, das gibt's wohl nicht mehr

Da würd ich jeden dieser Angler gerne mal bei mir am Neckar sehen.... ohne Boot und ohne Echolot....
Was würden die wohl fangen

Verfasst: 23.01.2009, 11:44
von Hans
Hi Alfred
So einfach wie es ausschaut wird es wohl nicht sein.
Man sieht in den Videos bestimmt nicht die viele Zeit ohne Fisch.
Verfasst: 23.01.2009, 11:59
von Baitrunner
Da hast Du bestimmt recht Hans, aber ohne den "Großeinsatz" an Technik (mit Anfüttern) würde da bestimmt gar nix gehen
Auch ich habe Zeiten ohne "Fischkontakt", aber etwas mehr "sich identifizeren" mit dem Angelgewässer
oder etwas mehr "sich reindenken in den Fisch" ist doch bestimmt besser für meine Fangergebnis.
Wie gesagt, mit einem Boot und Echolot habe ich doch an einem mir unbekannten Gewässer,
egal ob See oder Fluss, wesentlich mehr Chancen, einen Fisch "auszuspähen", als jemand der
diese Möglichkeiten nicht besitzt, nicht kennt oder nicht benutzen möchte...
Womit wir dabei ja fast schon wieder bei der "Haupsache Fangen" Geschichte sind

Mir geht es nicht darum, auf "Teufel-komm-raus" einen Fisch zu fangen...es geht darum, zu Angeln.
Klar versuche ich auch, den Einen oder Anderen "Großfisch" zu einem Landgang zu überreden -
aber dies durch Einsatz meiner Sinne und Beobachtungsgabe, sowie etwas Phantasie

Angeln ist eben für mich ein Hobby, und kein "Leistungssport" oder eine "Einkaufstour"

Mir ist es egal, ob nun ein Fisch beisst, oder zwei oder gar Keiner

Hauptsache
"Angeln gewesen"
Verfasst: 23.01.2009, 12:05
von Neckarschreck
Hi Alfred
Lach jetzt bitte nicht.
Wenn ich 3 Monate am Ebro normal fische vom Ufer aus, fang ich eventuell 3 Welse von 1,50m bis 1,80m .Nun mußt Du Dir mal vorstellen wenn die Urlaubsangler 2 Wochen hier sind haben die 5 bis 7 welse ans Ufer gezogen.
Da sind dann Oschis dabei von 1,80m bis 2,40m.
Die können diese Riesen nicht so einfach im Schilfgürtel finden,sondern
solche muß man mit Boiles vorfüttern und dann mit Echolot ausfindig machen.
Mir wurde erzählt daß um Flix und Mequinenza die Welse fast nur noch
Boiles fressen,und mit herkömmlichen Fischköder kaum einer mehr gefangen wird und desshalb so groß und fett werden.
Hab ja nichts gegen dieses angeln ,mir gehts darum,daß diese Angler
an Ihrem Hausgewässer andere Kollegen berichtigen wollen und wenn du dann mal 2 Köderfischchen lebend im Eimer hast von anzeigen reden.Aber gleichzeitig groß prahlen wie Sie in Spanien oder Italien die
Welse aufs Kreuz gelegt haben. Sollen Sie dann doch besser das Maul halten und andere in Ruhe lassen.
Jetzt hab ich entgültig das letzte mal über dieses Thema geschrieben.
Gruß vom Neckarschreck
Verfasst: 25.01.2009, 12:16
von Baitrunner
Für alle Angelfreunde, die gerne mal wissen möchten, wie man "früher" ohne unseren hochgelobten "Technikschnickschnack"
gefischt hat, kann ich folgende Seite mit Bücherreprints sehr empfehlen
genau..da !
Ich habe mir von dort auch schon einiges schicken lassen

Sehr empfehlen kann ich z.B. "Das Ganze der Angelfischerei ... und ihrer Geheimnisse",
oder "Der Angelsport im Süsswasser" vom Erfinder des "Heintz-Blinkers“. (Die haben auch Bücher in der Bucht...)
Diese Bücher sind im Original sehr schwer zu bekommen - oder es werden Sch....Preise dafür verlangt

Verfasst: 26.01.2009, 16:41
von masterofdisastr
Baitrunner hat geschrieben:
Da würd ich jeden dieser Angler gerne mal bei mir am Neckar sehen.... ohne Boot und ohne Echolot....
Was würden die wohl fangen

*zwinker* kein problem... lass mich 2 tage alleine um das gewässer kennen zu lernen und ich fang dir... Ich sowie sehr viele andere kennen noch die alten tricks ein gewässer zu erkunden viele der heutigen angler wissen nichtmal mehr strömungen zu deuten oder gar hindernisse anhand von strömungsbrüchen zu erkennen...
Ich sitze auch wochen ohne Biss da trotz Technik und dementsprechendem Equipment Glück und können spielt beim angeln immer eine rolle... Nur dieses Glück und vorallem die viele zeit die man trotz Technik in ein gewässer investieren muss die zeigt das video oder die videos nicht...
Verfasst: 26.01.2009, 17:18
von Neckarschreck
Hi Armin
Gruß Karl der Neckarschreck
Verfasst: 26.01.2009, 18:21
von Baitrunner
Verfasst: 26.01.2009, 18:31
von Neckarschreck
Hi Alfred
Hab ich heute Angelschein gemacht will ich morgen GROSSEN Fisch,
sonst ist angeln nix gut!!!
Gruß