Hallo Leute!
Ich habe noch einen Nachtrag, der sich quasi auf den ganzen Sommer bezieht, da in den letzten Monaten von Sebi und mir nicht wirklich was zu hören war.
Der Sommer dieses Jahr stand für uns ganz im Zeichen der Friedfische, genauer gesagt den räuberischen Friedfischen. Nachdem Sebi ja im Juni schon einen Döbel mit 57cm gefangen hatte, waren wir uns eigentlich sicher, dass dies nicht zu toppen ist. Doch manchmal kommt es eben doch anders als man denkt.
Um es vorweg zu nehmen: Zusammen hatten wir diesen Sommer mehr als 30 Barben und über 50 Rapfen! Hinzu gesellen sich noch etliche Döbel, wovon auch einige die 50cm Marke geknackt haben. Doch nun möchte ich euch ein paar Bilder hiervon zeigen und diese etwas kommentieren.
Es fing eigentlich alles damit an, dass wir eine Barbe auf Gummifisch fingen, wie schon im Juni-Thread geschrieben. Wenn dies einmal funktioniert, sollte es doch auch öfters klappen. Und so war es dann auch. Die Technik musste etwas angepasst werden und es hat sich mal wieder gezeigt, wer flexibel ist, der wird auch mit Fängen belohnt.
Diese hier hatte um die 70cm:
Wir fingen dann noch weitere Barben, die größten hatten bis zu 76cm, diese Marke wurde mehrere Male erreicht, größere Barben wollten sich nicht überlisten lassen.
Des Weiteren hatten wir sehr viele kleine Rapfen, meist zwischen 45 und 60cm, selten welche die größer waren.
Dieser hier hatte 73cm:
Als es dann nicht mehr so warm war, haben auch die größeren Fische gebissen, angefangen mit einem Döbel von mir, der stolze 58cm lang war, und die Körperform eines Karpfens hatte:
Bei den Rapfen war auch noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, Sebi konnte einen weiteren mit 76cm fangen:
Als krönenden Abschluss des Sommers (wobei es eigentlich schon Herbst war) hatten Sebi und ich noch einen Traumtag Anfang Oktober.
Zuerst konnte ich mit dem ersten Wurf einen 50er Döbel fangen. Anschließend tat sich jedoch nicht mehr viel, bis plötzlich meine Rute krumm war. Als ich den Fisch das erste mal sah, war mir klar dass das der neue PB sein muss, und nach kurzer Aufregung konnte der Fisch gelandet werden, aber seht selbst:
Die 80er Marke bei den Barben wurde somit auch um 1cm überschritten, wir freuten uns sehr über diesen Ausnahmefisch.
Nach der Barbe haben wir es noch auf Rapfen versucht, und wir konnten in einer halben Stunde noch abwechselnd einige Rapfen mit ca. 50cm fangen, insgesamt waren es in der halben Stunde 7 Stück.
Als es nun kälter wurde, sind wir wieder gezielt auf Stachelritter los, das große Beissen hat zwar noch nicht begonnen, wir konnten jedoch ein paar Barsche bis 36cm und einige kleine Zander bis 58cm fangen.
Dieser hier hatte 58cm und den Gummifisch bis hinter die Kiemen inhaliert, freut sich mein Arbeitskollege über schöne Filets.
Das war es vorerst, ich wünsche euch einen erfolgreichen Herbst!
Gruß, Flo