Futterkorb

Auch dafür gibt es Profi's

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Hans
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Beitragvon Hans » 08.02.2013, 23:37

Wir schauen mal wieder dass wir einen Kurs weiter unterhalb machen.
Der letzte Barschkurs war z.B. in TJ und Sebis Ecke.
Zuletzt geändert von Hans am 09.02.2013, 21:14, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Hans

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Beitragvon m.berndt » 09.02.2013, 21:12

Wie die Anderen schon sagen eine Feederrute mit Zitterspitze. Ich benutz ne Winkelpicker mit 5 ausweckselbaren spitzen. Die kann man super der jeweiligen Situation des Wassers und der Feinfühligkeit der Bisse anpassen.
Ich weiss nicht wie es hier bei euch mit dem Futter ist. Ich persönlich mische dem Futter ganz gerne Maden und gemahlene oder ganze Hanfkörner bei. Hab sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Grundsätzlich muss aber jeder selbst ein bissel Rumexperimentieren und seine eigene Mischung zusammenstellen.
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Dr.Becks
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Beitragvon Dr.Becks » 09.02.2013, 22:23

Wie macht ihr denn Futterkorb fest, mit einer Schlaufenmontage oder ganz einfach mit einem Feederboom?
Bei der Schlaufenmontage hab ich immer angst das sie sich verhädert und ich versteh auch den Vorteil nicht so ganz. Gut sie ist billiger und hat minimal weniger Reibung. Aber ist das alles.
Gruß Ivo
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m.berndt
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Beitragvon m.berndt » 09.02.2013, 22:58

Hallo Dr Becks

Also ich benutze immer einen Anti Tangle Boom.
Der Vorteil liegt darin das der Futterkorb sich eigentlich nicht mit der Schnur verheddern kann weil der Korb mit der Schnur auch beim Auswerfen nicht in Kontakt kommt. Und du kannst mal schnell den Korb gegen einen anderen austauschen. Das macht Sinn weil du die ersten Würfe einen großen Korb dran machen kannst um erst mal einen Futterplatz zu schaffen. Danach kleineren Korb dran. Haken dran und los.

Noch ein Tip:Wenn dir die Bisse mal zu Spitz kommen dann kürzeres Vorfach dran.

Das sieht dann so aus.

Probiers einfach mal aus. Wirst sehen das funktioniert ganz gut.
Die gibt es in verschiedenen Längen. Musst du für dich selbst testen was am besten ist.

Übrigens ist die Bisserkennung beim Boom feiner da 3cm zug am Haken auch 3cm an der Spitze sind.

http://angelfreund.osmardorow.de/angelm ... ontage.jpg
Zuletzt geändert von m.berndt am 09.02.2013, 23:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Dr.Becks
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Beitragvon Dr.Becks » 09.02.2013, 23:22

Ok danke

Die Anti Tangle Booms kenn ich, ich benutze sie wenn ich es auf Welse versuche. Die baue ich mir immer selber.

Man liest halt immer von der Schlaufenmontage deshalb dachte ich sie hätte einige Vorteile.
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Hauptschnur beim Feedern

Beitragvon 23tedric » 10.02.2013, 11:34

Bevor ich mir meine erste Feederrute/Rolle/Schnur-Kombo letzten Herbst zulegte, hab ich natürlich auch mal geschaut, was für Schnurstärken man da so nimmt. Goldene Regel: So fein wie möglich, so stark wie nötig - ist klar. Auf der schematischen Darstellung hier ist wieder eine Schnurstärke von 0,18-0,20mm angegeben. Was ist nun aber, wenn - was im Neckar ja durchaus passieren kann - ein größerer Karpfen anbeißt? Sollte man da nicht auch beim Feedern eher auf 0,25-0,30mm für die Hauptschnur gehen? Bei mir hier am ON schwimmen schon immer mal ein paar Brummer rum...
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Beitragvon Dr.Becks » 10.02.2013, 12:09

meine Rute kommt wohl erst nächsten Monat aber auf der Rolle die ich nehmen werde ist eine 0,10er geflochtene mit 6kg das müsste ja für fast alles ausreichen
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Re: Hauptschnur beim Feedern

Beitragvon m.berndt » 10.02.2013, 16:08

23tedric hat geschrieben:Bevor ich mir meine erste Feederrute/Rolle/Schnur-Kombo letzten Herbst zulegte, hab ich natürlich auch mal geschaut, was für Schnurstärken man da so nimmt. Goldene Regel: So fein wie möglich, so stark wie nötig - ist klar. Auf der schematischen Darstellung hier ist wieder eine Schnurstärke von 0,18-0,20mm angegeben. Was ist nun aber, wenn - was im Neckar ja durchaus passieren kann - ein größerer Karpfen anbeißt? Sollte man da nicht auch beim Feedern eher auf 0,25-0,30mm für die Hauptschnur gehen? Bei mir hier am ON schwimmen schon immer mal ein paar Brummer rum...


Hi,

die Grafik sollte nur zur Veranschaulichung der Montage dienen.

Was man nun letztendlich für eine Stärke der Hauptschnur verwendet bleibt doch jedem selbst überlassen.

Aber ich habe selbst schon Karpfen mit 0.20 Monofilschnur gelandet. Der Drill dauert dann halt nur länger.

:D
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Gaggamehl
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Beitragvon Gaggamehl » 10.02.2013, 20:56

Mit Futterkorb angle ich am liebsten nur treibt mir der im Necker noch mit 120g ab. Wie weit geht ihr damit raus ?

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Beitragvon Gselzbaer67 » 10.02.2013, 21:02

120 Gramm treiben ab??? Bei Hochwasser ja, aber bei normalstand, neinnnn.
Ausser du bist an nem Wehrauslauf oder ähnlichem
also meiner bleibt mit 30-40 Gramm liegen :wink:
Ich angle auf alles was Flossen hat....
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carp12
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Beitragvon carp12 » 13.02.2013, 21:01

Ich würde im Winter auf geflochtene Schnur verzichten! Gefriert sehr schnell und wird hart! Da kann es leicht zu einem Schnurbruch kommen!
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Jannu
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Beitragvon Jannu » 11.09.2013, 15:37

bis 150 Gramm.
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Beitragvon Albino-Waller » 11.09.2013, 17:34

ich verwende zum anfüttern geschrotetes Hühnerfutter 1Kg da kommt noch Semmelbrösel ca.500g und bissel Mehl ca.3-5 Esslöffel zum binden rein und eine Dose Mais, und eine hand voll Maden für den Geschmack kann man Vanilleextrakt oder Maggie nehmen oder andere Lockmittel
Gruß Thomas


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Mister Fister
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Beitragvon Mister Fister » 15.09.2013, 09:16

Also ich hab mich Anfang des Jahrees dazu durchgerungen mir ne Feederrute zu kaufen um mir meine Köfis zu fangen,bisher hab ich immer ne Rute mit 5-25gr Wg genommen,ne 3gr Pose,klemmblei und gut...Futter immer mit der Hand eingeworfen da ich max 10 vom Ufer entfernt gefischt habe (natürlich nicht am Neckar sonder am Vereinssee).
Seit ich die Feederrute hab ergeben sich aber mehr Möglichkeiten,ich kann auf größere Distanz fischen und hab sicher immer den Köder am Futterplatz,was davor eben nie zu 100% sicher war :)

Zur Schnurstärke und zum Futter sowie zur Montage hab ich im Internet nachgelesen und war nach knapp 2 Std genervt...Hunderte Montagen (jede besser wie die andere und nur die eine fängt angeblich),am besten sollte man für jede Rolle 3 E-Spulen haben mit Unterschiedlichen Schnurstärken und mit nem Wohnmobil mal eben zu nem 3 Std Ansitz fahren damit man keine Rückenschmerzen bekommt vom vielen Tackleschleppen :8)

Aber im ernst,da muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen...

Ich hab mit schlaufenmontage gefischt und damit nicht mehr oder weniger gefangen als mit nem anti-tangleboom,geht nur mehr ins Geld bei nem Abriss,ich brauch nur viel mehr Zeit um neu zu Knoten wenns mal nen Abriss gab.
Schnurstärke hin oder her,ich hatte noch ne Alte Rolle im Keller mir ner 30er Mono,also warum geld ausgeben?
Damit fang ich jetzt genauso meine 8-25cm Rotaugen wie mit ner 22er Mono oder feiner,dafür muss ich mich nicht fürchten wenn mal wieder n 5kg Karpfen beisst.
Futter kauf ich Online....Top Secret Allround,15 kg für 14,99€,das streck ich dann mit Paniermehl,Vogelfutter,geschredderten Pellets oder was auch immer,Flavour kauf ich beim Edeka,Monin Himbeer is meiner Meinung nach das beste 200ml für 1,99€ wenns im Angebot ist,sonst 2,49€ und das hält mir eine Saison weil ich immer nur wenig ins Futter mache,Mais kommen bei mir immer nur n paar Körner ins Futter,ich Püriere den Mais lieber und nehm das Pürree dann lieber zum anmischen,so hab ich den Duft aber sättige die Fische nicht so schnell.
Ich verzichte aber auch aufs Sieben,weil ich ehrlich gesagt den Sinn nicht ganz Versteh,erst fein sauber Sieben und dann doch wieder in den Futterkorb pressen wodurch garantiert auch wieder klumpen entstehen?!Also lass ichs weg.

Zur Montage noch was:

Ich nehm nen Karabienerwirbel,der frei auf der Hauptschnur läuft,ne Perle und dann Knote ich noch nen kleinen Krabinerwirbel an für Vorfach,an meinen Futterkorb mach ich ne schlaufe aus 22er Mono und hänge dann so den Futterkorb ich den frei laufenden Karabinerwirbel...so hab ich bei nem Hänger nur den Futterkorb als Verlust und muss nix neu Montieren :)

So...genug geschrieben für heute^^
Falls ihr Rechtschreibfehler findet behaltet sie :-)
Unterwegs von Mittelstadt-Wernau

Sukram
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Beitragvon Sukram » 16.09.2013, 21:05

Ich bin seit knapp 17 Jahren begeisterter Feederangler. Meine Erfahrungen decken sich teils mit denen von Mister Fister.

Oft heißt der Grundsatz: Je einfacher desto besser. Feedern kann man fast mit jeder Rute, zumindest wenn es nur darum geht Köderfische zu angeln.

Wer etwas ambitionierter mit der Feederrute fischen will der sollte schon in eine etwas bessere Feederrute investieren, die dem Zielgewässer und dem Zielfisch angepasst ist. Ansonsten gilt für mich auch hier: Einfacher ist oft erfolgreicher. Je nach Vorliebe Schlaufenmontage oder Anti-Tangle. Ich selbst habe keinen wirklichen Unterschied festgestellt. Komplizierter muss man es nicht machen.

Den Sinn eines Futtersiebes habe ich beim Feedern ebenfalls noch nicht verstanden. Vielleicht verschließt sich mir hier die Logik, vielleicht sieht es auch einfach nur professioneller aus. Meines verstaubt jedenfalls im Keller. :D

Zum Thema Schnurstärke: In starker Strömung gilt, je dünner desto weniger Strömungsdruck wird über die Hauptschnur übertragen, was eine sensiblere Bissanzeige ermöglicht. Allerdings kann man im Neckar, zumindest in den aufgestauten Bereichen nicht mehr von einer nennenswerten Strömung reden sodass hier die Schnurdicke vernachlässigt werden kann. Ich selbst habe früher auf 0,18er, maximal 0,20er geschworen und fische mittlerweile standardmäßig eine 0,25er Mono.

Vom Glaubenskrieg zwischen geflochtener und monofiler Schur halte ich ebenfalls wenig, da jede der beiden Arten ihre jeweilige Einsatzberechtigung hat. Aber auch hier gilt: Je einfacher desto besser, daher recht monofile mit geringerer Dehnung im Neckar allemal aus.

Thema Futter: Wer gerne geheime Futterrezepte hütet soll das weiter tun. Mir reicht handelsübliches (Feeder-) Futter, welches man je nach Jahreszeit im Aroma bzw. der Zusammensetzung variieren kann. Online in einer Großpackung bestellt kostet es im Endeffekt auch kaum man als die streng geheime eigene Futtermischung, man spart sich dafür den Stress die Zutaten zu besorgen etc… Zumindest im Sommer gehört zudem eine anständige Portion Lebendköder ins Futter, wenn man mal keine hat ist’s auch kein Beinbrauch. Mais ist ein guter Ersatz als Köder/Futterzusatz den es billig in jedem Supermarkt gibt.

Was sich allerdings beim mir extrem bewährt hat ist ein Dip für den Hakenköder. Hier habe ich schon beachtliche Unterschiede festgestellt.


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